Zukunft Europas - Institut Pierre Werner (IPW)

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Fir de fréieren Europadeputéierten Daniel Cohn-Bendit an de Politolog Claus Leggewie ginn nei Konzepter wéi eng franséisch-däitsch Federatioun gebraucht. Wéi bewäerten d'EU-Politiker a Politikwëssenschaftler aus Frankräich, Däitschland a Lëtzebuerg dëse Schrëtt? Wéi genee gesinn déi dréngend néideg Impulser aus? Et diskutéieren: de grénge Politiker Daniel Cohn-Bendit, de Lëtzebuerger Europadeputéierten Charles Goerens, d'Politologin Anna-Lena Högenauer vun der Uni Lëtzebuerg, de Claus Leggewie, de Ludwig Börne, Professer op der Universitéit Gießen an den Edouard Simon vum Institut de Relations Internationales et Stratégiques (IRIS). Moderatioun: Christophe Langenbrink Enregistrement vum 30. September 2021: IPW Mastering a Montage: Carlo Link v.l.n.r.: Christophe Langenbrink, Edouard Simon, Anna-Lena Högenauer, Charles Goerens, Claus Leggewie, Daniel Cohn-Bendit. © Sven Becker Biographien: Daniel Cohn-Bendit (*1945) ist ein deutsch-französischer Publizist und Politiker. 1968 wirkte er bei den Pariser Mai Unruhen mit und wurde daraufhin von der Regierung des Landes verwiesen. Er ließ sich in Frankfurt nieder und engagierte sich dort weiter (u.a. Frankfurter Sponti-Bewegung). 1984 trat er den Grünen bei und zählte dort zu den entschiedensten Gegnern des ökosozialistischen Fundamentalismus. Von 1994 bis 2014 war er Mitglied im Europäischen Parlament. Ab 2002 war er dort Co-Vorsitzender der Fraktion der Grünen / Europäische Freie Allianz. Er kandidierte abwechselnd für die deutschen Grünen und die französischen Les Verts bzw. Europe Écologie-Les Verts. Prof. Dr. Claus Leggewie (*1950) ist Professor für Politikwissenschaft und Ludwig Börne-Professor an der Universität Gießen. Claus Leggewie erhielt im Laufe seiner akademischen Laufbahn zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2016 den Volkmar and Margret Sander Prize (New York University), und ist diesen Herbst als Honorary Fellow in das Thomas Mann House in Los Angeles eingeladen. Er ist Herausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik und veröffentlicht regelmäßig in Zeitungen und Zeitschriften, darunter Le Monde diplomatique, The New York Review of Books, Los Angeles Review of Books und Rolling Stone. Charles Goerens (*1952) ist luxemburgischer Europaabgeordneter für die Demokratesch Partei (DP). Von 1982 bis 1984 saß er zum ersten Mal im Europäischen Parlament und ersetzte Jean Hamilius, der in die Regierung eingetreten war. Er wurde 1999 direkt wiedergewählt, wurde aber in die Regierung Juncker-Polfer berufen, wo ihm das Ministerium für Zusammenarbeit, humanitäre Maßnahmen und Verteidigung sowie das Umweltministerium übertragen wurde. Er kehrte 2009 zum dritten Mal als Abgeordneter ins Europäische Parlament zurück und ist heute u.a. stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für konstitutionelle Fragen. Prof. Dr. Anna-Lena Högenauer (*1984) ist stellvertretende Insti­tutsleiterin des Instituts für Politikwissenschaft und stellvertretende Studiengangsleiterin des Masters in European Governance an der Universität Luxemburg. Ihre Forschung umfasst Fragen der Multi-Level-Governance und der regionalen Interessenvertretung, Um­weltpolitik, Europäisierung, parlamentarische Kontrolle europäi­scher Angelegenheiten und Legitimität in der EU-Politik. Sie war ak­tives Mitglied der Beobachtungsstelle der Parlamente nach Lissabon (OPAL) und des Erasmus-Netzwerks für parlamentarische Demokratie in Europa (PADEMIA). Edouard Simon (*1985) ist Forschungsdirektor des Institut de relations internationales et stratégiques (IRIS) und spezialisiert auf europäische Sicherheits- und Verteidigungsfragen sowie auf Industrie- und Rüstungspolitik. Bevor er zu IRIS kam, war Edouard von 2017 bis 2020 Leiter des Brüsseler Büros des europäischen Think Tanks Confrontations Europe. Davor war er vier Jahre lang in der Rechtsabteilung des Airbus-Konzerns tätig, wo er am Aufbau eines Teams mitwirkte, das sich mit EU-Recht, Wettbewerbspolitik und rechtlichem Lobbying befasste. Christophe Langenbrink wurde 1969 in Sélestat im Elsass geboren. Er wuchs in Karlsruhe auf, wo er seine gesammte Schulzeit verbrachte. Er besitzt die deutsche und die französische Staatsbürgerschaft. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften, der interkulturellen Kommunikation und der Romanistik in Saarbrücken und Quebec übernahm er bis 2004 die Stelle des Generalsekretärs einer Nichtregierungsorganisation, die Fédération internationale der Maison de l'Europe (FIME). Berufsbegleitend absolvierte er ein MBA am Europa Institut der Universität des Saarlandes. Er war lange Zeit Redakteur des Luxemburger Worts mit Fokus auf internationale Po­litik. Jetzt ist er zustän­dig für die internationalen Beziehungen und den Europäi­schen Sozialfonds im Luxemburger Arbeits- und Beschäftigungs­ministerium.

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