325-Was ist Chan?-Buddhismus im Alltag

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Par Shaolin Rainer, découvert par Player FM et notre communauté - Le copyright est détenu par l'éditeur, non par Player F, et l'audio est diffusé directement depuis ses serveurs. Appuyiez sur le bouton S'Abonner pour suivre les mises à jour sur Player FM, ou collez l'URL du flux dans d'autre applications de podcasts.

Chan (jap: Zen) ist vielschichtig, nicht so einfach in eine Schublade zu pressen. Auf der einen Seite ist es für viele Menschen auf dieser Welt eine Religion, die ihre Riten hat, die über Jahrtausende ausgeprägt wurden, je nach den landestypische Gepflogenheiten praktiziert wird.

Auf der anderen Seite ist Chan aber auch eine Philosophie, die voller mythischer Aspekte scheint, die es dem Praktizierenden ermöglicht, darin "abzutauchen". In Europa und in den USA wird Chan als Lehre glorifiziert, die Unklarheiten über die Weltanschauung waren vorprogrammiert. Zu wenig Basiswissen ist vorhanden, zu wenige Meister sind aktiv, zu viele Untergruppen haben sich gebildet.

Grundlegend ist dem Chan die Meditation und besonders im Shaolin Tempel China die meditative körperliche Betätigung, die es vom reinen Stillsitzen der japanischen Zen-Mönche unterscheidet.

Auch in der Bewegung ist Meditation möglich, etwa bei den 108-Niederwerfungen, oder beim Qi Gong.

Chan beinhaltet so manche lebensverändernde Erkenntnis, die auch manchmal nicht gleich wahrgenommen wird, die erst einmal "sacken" muss. Der Geist, aber auch der Körper müssen vorbereitet werden, alles muss passen, die Voraussetzungen sind erst einmal zu erschaffen. Ganz am Anfang steht der Entschluss.

Will ich das? Will ich erwachen? Gebe ich der Angelegenheit eine Chance? Wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, dann gilt es die Basis zu erschaffen.

A. Das Bewusstsein

Jeder Mensch denkt von sich, völlig bewußt durch das Leben zu gehen. Aber ist das so? Wenn Sie aufstehen, machen Sie das bewußt? Oder duschen Sie bewußt? Machen Sie sich bewußt das Frühstück?

Wohl eher nicht. Sie machen das so, wie sie es schon immer gemacht haben, ohne groß nachzudenken, meist sogar ohne einen Gedanken darauf zu "verschwenden". Das muss sich ändern, Sie müssen sich all der Dinge auch bewußt sein, die Sie (und Ihr Leben) ausmachen.

Dieses neu gewonnene Bewusstsein wird sich durch all Ihre Lebensbereiche durchziehen, Ihre Arbeit, Ihre Freunde und Bekannten, Ihre Familie, Ihren Körper beeinflussen. Selbst im Schlaf müssen Sie sich Ihrer "bewußt" werden, alles gehört zusammen, alles ist getrennt.

Erreichen können Sie das mit Meditation, die Sie in den Zustand des unbewußten Bewusstseins führen wird, dabei die Gedanken beobachtend, die der Gedankenpalast ausspuckt, diesen dann auch folgend, an den Ursprung dieser Energien kommend. Dabei dürfen die Gedanken dann nicht mehr machen, was sie wollen, sondern sie werden eingehegt, achtsam in eine Richtung gelenkt, zur Ruhe geführt. Und natürlich mit etwas Sinnvollem ersetzt, mit dem Gedanken an die "Erleuchtung", die dem Irrsinn dann bald Frieden geben kann.

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